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BVB kann in Wolfsburg Klassenerhalt feiern -
Wörns: "Gute Ausgangslage nicht verschenken"

[3.05.] Zwei Punkte fehlen, um auch rechnerisch alles klar zu machen im Abstiegskampf. Thomas Doll lässt keinen Zweifel daran, dass diese Punkte in Form eines Sieges bereits am Samstag (15.30 Uhr, live im Netradio) beim VfL Wolfsburg eingefahren werden sollen. Der BVB will sich ein Zitter-Finale gegen Schalke und Leverkusen unbedingt ersparen. Doch auch die zwei Punkte und zwei Plätze hinter den Westfalen lauernden "Wölfe" wollen zubeißen. Torhüter Simon Jentzsch: "Für uns ist das ein Endspiel. Mit einem Sieg gegen Dortmund sind wir durch."


Nicht aus der Bahn werfen lassen dürfen sich Smolarek & Co. am Samstag gegen Hoflands "Wölfe".
"Wir haben zwei Punkte mehr als Wolfsburg - das ist doch gar nichts", skizziert Thomas Doll die Ausgangslage: "Bei der Drei-Punkte-Regelung kann das ganz schnell auch wieder nach unten gehen." Deshalb fordert er: "Wir müssen die Konzentration hoch halten." Um die Sinne zu schärfen, hat sich das Trainer-Team einiges einfallen lassen. Die Mannschaft wird am Freitag und Samstag mit den Ergebnissen dieser Überlegungen konfrontiert. "Wir dürfen unsere gute Ausgangsposition nicht leichtfertig aus der Hand geben und sollten versuchen, schon am Samstag in Wolfsburg alles klar zu machen", bestätigt Kapitän Christian Wörns.

"Jeder schreibt, wir sind gerettet", ärgert sich Doll, "aber wir haben nichts herzuschenken und müssen mental optimal vorbereitet in dieses Spiel gehen." Vermutlich werden beide Teams in der gleichen Formation wie in der Vorwoche auflaufen. Der BVB also weiterhin mit Wolfsburg-Schreck Smolarek (vier Spiele, vier Tore), der VfL in der offensiven Besetzung mit zwei Angreifern und drei nach vorne orientierten Mittelfeldspielern. Einer davon heißt Marcelinho. "Individuell sehr stark", charakterisiert Doll den Wolfsburger Spielmacher und kündigt an: "Wir lassen uns etwas einfallen."


BVB füllt im Saison-Endspurt die Stadien:
Doll fordert Sieg für 6.000 mitreisende Fans

[3.05.] Jubiläum in Wolfsburg. Zum zehnten Mal seit ihrer Eröffnung im Dezember 2002 ist die Volkswagen-Arena ausverkauft. Jeder fünfte der 30.000 Besucher kommt am Samstag allerdings aus Dortmund! 1.000 Fans reisen in einem von der RAG organisierten und finanzierten Sonderzug an, weitere 5.000 machen sich auf eigene Faust auf in die VW-Stadt.


Thomas Doll fordert einen Sieg - auch für die Fans!
"Unsere Anhänger sind für uns den ganzen Samstag unterwegs und kommen erst spät in der Nacht heim", betont Thomas Doll und sieht dies als Verpflichtung an für seine Spieler, sich "nicht zurückzulehnen". Des Trainers mahnende wie warnende Worte: "Sollte dies einer dennoch tun, ist das Spiel nach 20 Minuten für ihn beendet!"

Borussia Dortmunds Trainer befindet sich in der komfortablen Situation, diesen Worten auch Taten folgen lassen zu können, wenn sich eine solche Situation tatsächlich ergibt. Zwei Tage vor dem Anpfiff des drittletzten Saisonspiels sind beim BVB alle Mann an Bord. Doll: "Ich kann aus dem Vollen schöpfen."

Mit Sebastian Kehl will sich der Coach am Freitag nach dem Abschlusstraining austauschen, ob es Sinn macht, den seit Mitte März verletzten Nationalspieler in den Kader zu berufen. Auch Lars Ricken darf sich nach einem "guten Gespräch", so Doll, Hoffnungen machen, vielleicht schon in Wolfsburg wieder dabei sein zu können bei den Profis.


Metzelder

Frei
Christoph Metzelder legte heute beim Training eine Pause ein und schuftete wegen der bekannten Probleme mit der Patellasehne im Knie stattdessen im Kraftraum. Sein Einsatz ist aber ebenso wenig fraglich wie der von Alexander Frei, dessen Hüftbeschwerden zwar latent sind, den Torjäger aber nicht bei der Ausübung seines Berufs hindern werden.

Wie schon zum Spiel in Berlin (1:0) reist der BVB auch nach Wolfsburg mit dem ICE an und bewertet dies als "gutes Omen". Die Mannschaft bildet also am Freitag die Vorhut - ehe sich am Samstag 6.000 Dortmunder aufmachen in jenes Stadion, in dem Borussia noch nie verloren hat (zwei Siege, ein Unentschieden).
Boris Rupert



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